
Spielfeld und Ausrüstung
Etwa so groß wie ein Badmintonfeld (12 m × 6 m)
Leichter, größer, weicher – einfacher zu kontrollieren und schonender für die Gelenke
Air Volleyball entstand in den 1980er-Jahren in China aus dem klassischen Volleyball. Der Sport ist leicht zu lernen und verbindet Bewegung mit Geselligkeit – wie Karaoke oder Zumba, nur auf dem Sportfeld!
Früher hieß der Sport auf Englisch Light Volleyball. Der offizielle englische Name lautet heute Air Volleyball; der chinesische Name bleibt 气排球.

| Air Volleyball | Klassisch | |
|---|---|---|
| Gewicht | ca. 125 g | ca. 270 g |
| Durchmesser | ca. 25 cm | ca. 21 cm |
| Netz – Männer | 2,1 m | 2,43 m |
| Netz – Frauen | 1,9 m | 2,24 m |
| Netz – Mixed | 2,0 m | — |
| Spielerzahl | 5 (3 vorne, 2 hinten) | 6 (3 vorne, 3 hinten) |
| Spielfeldgröße | 12 m × 6 m (Badmintonfeld) | 18 m × 9 m |
Einfache Diagramme erklären die wichtigsten Regeln – für Neueinsteiger, Organisatoren und Schiedsrichter.

Etwa so groß wie ein Badmintonfeld (12 m × 6 m)
Leichter, größer, weicher – einfacher zu kontrollieren und schonender für die Gelenke

Bei einem Angriff aus der 2-Meter-Vorderzone muss der Ball zunächst aufwärts fliegen – weder waagerecht noch abwärts. Harte Schmetterbälle aus der Vorderzone wie beim klassischen Volleyball sind damit nicht erlaubt. Das verringert das Verletzungsrisiko und fördert längere Ballwechsel.
Flat or downward attacks from the front court are not allowed.

Beim Block darf nur dann über das Netz gegriffen werden, wenn es sich um einen Angriffsball handelt und kein Gegner den Ball gerade schlägt oder unmittelbar davorsteht, ihn zu schlagen.
When the ball is still completely on Team A’s side

Berührt ein Teil des Balls die senkrechte Verlängerung des Netzes, gilt die Berührung durch den Verteidiger in diesem Moment als Berührung im eigenen Raum. Sie ist dann weder ein unerlaubtes Übergreifen noch eine Behinderung des gegnerischen Schlags, sondern ein regelgerechter Block.

Spielt jemand den Ball aus der 2-Meter-Zone über das Netz, darf seine Flugbahn anfangs weder waagerecht noch abwärts verlaufen. Der Ball muss zunächst aufwärts fliegen. Schlagtechnik, Schlagkraft und Ballgeschwindigkeit sind für diese Beurteilung nicht entscheidend.
Das Ziel ist wie beim klassischen Volleyball: den Ball regelgerecht über das Netz spielen, bis er den Boden berührt oder die Gegenseite einen Fehler macht.
Die Seite mit dem Ball ist die angreifende Seite, die andere die verteidigende Seite. Ein Ball, der sich auf das Netz zubewegt, gilt als Angriffsball.
Bei einem Angriff aus der 2-Meter-Vorderzone muss der Ball zunächst aufwärts fliegen – weder waagerecht noch abwärts. Harte Schmetterbälle aus der Vorderzone wie beim klassischen Volleyball sind damit nicht erlaubt. Das verringert das Verletzungsrisiko und fördert längere Ballwechsel.
Verteidiger dürfen zum Blocken eines Angriffsballs über das Netz greifen, jedoch nicht, während der Angreifer den Ball schlägt.
Verteidiger dürfen blocken, sobald der Angriffsball die Netzebene erreicht. Das Abdrücken mit Handgelenk und Arm ist erlaubt. Nur Spieler der Vorderreihe dürfen blocken.
Fliegt der Ball nicht in Richtung der gegnerischen Seite über das Netz, dürfen Verteidiger nicht übergreifen, um ihn zu berühren.
Ein Aufschlag darf nicht geblockt werden. Bei der Annahme darf der Ball innerhalb des Spielfelds nicht direkt über das Netz zurückgespielt werden, solange sich ein Teil des Balls über der Netzkante befindet.
Die Seite, die den Ballwechsel gewinnt, schlägt auf. Die Rotation erfolgt im Uhrzeigersinn. Niemand darf zweimal hintereinander aufschlagen.
Jede Seite darf den Ball bis zu dreimal berühren. Niemand darf den Ball zweimal hintereinander schlagen; aufeinanderfolgende Berührungen mit verschiedenen Körperteilen innerhalb einer Aktion sind jedoch erlaubt. Blockberührungen zählen nicht mit.
Diese Hinweise erklären die Logik hinter den Regeln. Sie helfen besonders dabei, Entscheidungen im Spiel besser zu verstehen.
Die Seite, auf der sich der gesamte Ball befindet, ist die angreifende Seite; die andere ist die verteidigende Seite. Die angreifende Seite versucht, den Ball regelgerecht hinüberzuspielen. Die verteidigende Seite versucht regelgerecht zu verhindern, dass der gesamte Ball in ihre Spielfeldhälfte gelangt. Sobald der Ball vollständig oberhalb des Netzes auf die andere Seite gelangt, wechseln Angriff und Abwehr. Die senkrechte Netzebene bildet dabei die Grenze.
Ein Angriffsschlag ist eine Berührung, bei der sich der gesamte Ball noch auf der angreifenden Seite befindet und anschließend in Richtung des gegnerischen Raums gespielt wird. Eine Blockberührung erfolgt, bevor der gesamte Ball vollständig auf der verteidigenden Seite angekommen ist, und soll das Überqueren verhindern. Angriffsschlag und Blockberührung sind unterschiedliche Aktionen und dürfen nicht gleichgesetzt werden.
Berührt ein Teil des Balls die senkrechte Verlängerung des Netzes, gilt die Berührung durch den Verteidiger in diesem Moment als Berührung im eigenen Raum. Sie ist dann weder ein unerlaubtes Übergreifen noch eine Behinderung des gegnerischen Schlags, sondern ein regelgerechter Block.
Ob eine Blockberührung ein Fehler ist, hängt weder von der Armbewegung noch vom Abstand zum Netz ab. Entscheidend ist, ob die Berührung in diesem Moment als erlaubte Blockaktion gilt. Ist das Blocken erlaubt, sind auch Abdrücken oder Drehen des Handgelenks, Druck mit dem Arm und Blocken aus größerem Abstand zulässig.
Beim Block darf nur dann über das Netz gegriffen werden, wenn es sich um einen Angriffsball handelt und kein Gegner den Ball gerade schlägt oder unmittelbar davorsteht, ihn zu schlagen.
Nach den Regeln gilt jeder Kontakt mit dem Ball als Schlag. Zwischen sogenannter aktiver und passiver Berührung wird nicht unterschieden.
Spielt jemand den Ball aus der 2-Meter-Zone über das Netz, darf seine Flugbahn anfangs weder waagerecht noch abwärts verlaufen. Der Ball muss zunächst aufwärts fliegen. Schlagtechnik, Schlagkraft und Ballgeschwindigkeit sind für diese Beurteilung nicht entscheidend.
Ob eine Berührung regelgerecht ist, hängt nicht davon ab, ob die Bewegung gut oder schlecht aussieht. Entscheidend sind die Position des Spielers und des Balls beim Kontakt sowie die anschließende Flugbahn.
Von China in weitere Gemeinschaften
Air Volleyball wird in ganz China gespielt. Außerhalb Chinas wachsen derzeit regelmäßige Spielangebote in Sydney, Melbourne und Auckland.
Air Volleyball in Sydney: Community und Spieltermine →
Du könntest helfen, das erste Air-Volleyball-Treffen in deiner Nähe zu organisieren. Suche zunächst interessierte Menschen, ein geeignetes Spielfeld und einen regelmäßigen Termin.
Air Volleyball wächst mit jedem neuen Spieltreffen – das nächste könnte in deiner Stadt beginnen.